Auszug aus einer Probenszene, Foto: Sina Rothkopf
Die Gesellschaft hat den Tod aus ihrem Bewusstsein verbannt. Doch was passiert, wenn wir uns den starken Gefühlen stellen, die er in uns auslöst?
In „Drei Zwei Eins“ wagen es Ehrenamtliche des Hospizvereins und Menschen, die dem Verein nahestehen, unter der Spielleitung von Julia Katterfeld, genau das: Sie bringen den Tod zurück auf die Bühne – nicht als Tabu, sondern als Teil des Lebens.
Zwischen Kiosk und Bushaltestelle begegnen wir Menschen, die plötzlich mit dem Unausweichlichen konfrontiert sind. Mal humorvoll, mal poetisch, mal berührend verhandeln sie die großen Fragen: Was zählt im Leben wirklich? Was bleibt? Und wie finden wir den Mut, uns dem zu stellen, was wir so lange verdrängt haben?
„Drei Zwei Eins“ ist ein Stück, das berührt, weil es ehrlich ist. Weil es zeigt, dass der Tod nicht das Ende, sondern oft der Anfang von etwas Neuem sein kann: von Klarheit, von Verbundenheit, von einem bewussteren Leben. Es ist ein Stück, das zum Lachen, Nachdenken und Fühlen anregen will – weil das Leben erst dann ganz gelebt wird, wenn wir auch den Tod annehmen.
Mit: Mira Bell, Volker Brehm, Michael Buchmüller, Waltraud Graulich, Agnes Jöster, Leonie Kraut, Barbara Müller, Doris Reddmann, Ajit Reineking, Ida Schulte, Gabi Stamm, Ursula Wolschendorf.
Idee und Spielleitung: Julia Katterfeld mit Unterstützung von Sandra Schüssler (Clown) und Fabiano Lorusso (Choreografie)
Musikalische Leitung: Marina Niedel
Musik: Andreas Geyer
Triggerwarnung: Im Stück wird unter anderem Suizid thematisiert.
| Aufführungen | Samstag, 31.10.2026 19.00 Uhr | Konzil, Konstanz Sonntag, 01.11.2026 17.00 Uhr | Konzil, Konstanz Mittwoch, 04.11.2026 19.00 Uhr | St. Meinrad, Radolfzell Sonntag, 15.11.2026 19.00 Uhr | GEMS, Singen |
| Tickets | Karten können an der Abendkasse erworben werden (regulär: 17 €/ermäßigt: 10 €). |
| Einlass | 30 min vor Beginn |
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