Wie begegnen Menschen dem eigenen Tod?
Und wie kann man schwerstkranken Patienten helfen, der verbleibenden Zeit so viel Lebensqualität wie möglich zu geben?
Der Film begleitet den Alltag auf der Palliativstation des Franziskus-Krankenhaus Berlin über mehrere Wochen, um diesen Fragen nachzugehen. Nicht um jeden Preis dem Leben mehr Zeit, sondern der verbleibenden Zeit mehr Leben zu geben – das ist ein Grundsatz der Palliativmedizin.
Die Lebensqualität des Patienten und sein subjektives Wohlbefinden stehen im Vordergrund. An die Stelle der kurativen Therapie tritt die Symptomkontrolle und die Behandlung von psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen.
In langen Einstellungen beobachtet der Film die Gespräche und Begegnungen der Ärzte, Pfleger und Therapeuten mit den Patienten und ihren Angehörigen.
Die Behandler sehen sich dabei mit komplexen medizinischen, ethischen, psychologischen und juristischen Fragen konfrontiert, auf die es letzten Endes immer nur individuelle Antworten geben kann – denn jeder Mensch muss seinen eigenen Umgang mit dem Sterben finden.
„Für seinen Film PALLIATIVSTATION hat Philipp Döring im Sommer 2023 zwei Monate das Team der Station begleitet. Entstanden sind ganz herzliche Beziehungen und ein berührender Film, der, ohne exhibitionistisch zu sein, von der Arbeit mit und den Schicksalen von schwerkranken Menschen erzählt.“
rbb
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Zebra Kino Konstanz statt.
Auf YouTube kann vorab der Trailer zum Film angeschaut werden.
Tickets können im Zebra Kino Konstanz erworben werden. Hier geht es zur Ticketseite.
| Datum | Sonntag, 24.01.2027 | 14.00 Uhr |
| Ort | Zebra Kino Joseph-Belli-Weg 5 78467 Konstanz-Fürstenberg |
| Infos | DEU 2025 245 Min. Regie, Kamera, Schnitt, Produzent: Philipp Döring Mit: Sebastian Pfrang, Winfried Hardinghaus, Annette Ortmann, Tabea Sammer |
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